Alexa am 14:10 Uhr 27.10.2011 :
Ich muss schon sagen, die von Dir geschriebenen A
John am 15:07 Uhr 26.9.2011 :
Toller Blog. Ihr habt alles sehr gut umgesetzt
Monique am 14:23 Uhr 29.8.2011 :
Schöne Seite, hier erhält man tolle und wertvo
Juqiang am 22:37 Uhr 25.8.2011 :
Alles in allem ein sehr schön gemachter Auftritt.
Bert am 17:34 Uhr 15.5.2011 :
Ich war da. Bin wieder weg. Komme aber wieder.
Bertolt Brecht
Als die in schwarz gekleidete Soldaten der Schutzstaffel am 30. Februar 1933 die Berliner Wohnung des Schriftstellers, Dramatikers und Lyrikers Eugen Bertolt Friedricht Brecht stürmten um ihn zu verhaften, befand er sich bereits im Exil im dänischen Thurö.
Bertolt Brecht wurde am 30. August 1898 in Augsburg geboren.
Dort wurde er getauft und auch gefirmt, ging zur Volksschule und machte schließlich sein Notabitur auf dem Königlichen Realgymnasium (Das Notabiur, oder auch Kriegsabitur ist eine erleichterte Form des Abiturs, die in Kriegszeiten angewandt wird). Während seiner Schulzeit entdeckte er bereits, dass er viel Spaß an der Lyrik hatte und sich auch für Theologie und den Religionsunterricht interessierte. In einem Tagebuch aus dieser Zeit waren die Worte "Ich muss immer dichten" zu lesen.
In den Jahren von 1917 bis 1921 studierte er an der Ludwig-Maimilians-Universität München Medizin, Naturwisssenschaft und Literatur, beendete es allerdings nie.
1916 machte Brecht Bekanntschaft mit seiner Jugendliebe Paula Banholzer, mit der er auch 1919 einen Sohn zur Welt brachte, Frank Banholzer.
Im Jahr 1920 lernte Brecht den Kabarettisten Karl Valentin kennen, mit dem er über viel Jahre hinweg zusammenarbeitete.
Kurz nachdem er "Trommeln in der Nacht" fertig geschrieben hatte, heiratete er Marianne Zoff, mit der er auch eine Tochter hatte. Bei der Premiere lernte Brecht Helene Weigel kennen.
Nach seinem Umzug nach Berlin und der gemeinsamen Arbeit mit Carl Zuckmayer für Max Reinhardt beginnt er in Lehrstücken die Gesellschaftlichen Missstände anzuprangern und tritt 1926 der Kommunistischen Partei Deutschlands bei.
Als er 1928 mit Kurt Weil zusammen die "Dreigroschenoper" uraufführt, schafft Brecht damit das "Epische Theater", bei dem es nicht darum geht sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, sondern auf Distanz zu gehen und kritisch das geschehen zu hinterfragen.
Wegen kommunistischer Aggitation wird der Film "Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?", welcher die Probleme des Proletariats aufzeigt, von der Filmprüfstelle in Berlin verboten und der Film wird in entschärfter Fassung uraufgeführt.
Nachdem er im Februar 1933 verlässt, arbeitet er im Exil mit Walter Benjamin und Hanns Eisler zusammen. In dieser Zeit entstehen viele Gedichte, die den Faschismus kritisieren.
Als er 1940 auch Dänemark verlassen muss, welches neben Norwegen von deutschen Truppen besetzt wird, flieht er nach Finnland.
Ein Jahr später führt er in Zürich "Mutter Courage und ihre Kinder" und zwei Jahre später emigriert er, als Teil einer Gruppe von intellektuellen nach Amerika, wo er Mitglied vom "Council for a Democratic Germany" wird.
Nach seiner Premiere von Galileo Galilei in Beverly Hills wird er des Landes verwiesen und geht zurück in die Schweiz, wo er 1949 eine überarbeitete Fassung von "Mutter Courage und ihre Kinder" aufführt.
Am 12. November stellt sich das Berliner Ensemble zum ersten mal vor und Brecht leitet die künstlerische Arbeit.
Im Oktober 1951 wird Brecht mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet allerdings distanziert er sich im Jahr 1953 in seinen "Buckower Elegien" von der SED und deren Umgang mit den Demonstranten.
Ein Jahr später wird Brecht der Stalin Preis für "Frieden und Verständigung zwischen den Völkern" verliehen.
Am 14. August 1956 stirbt Brecht an den Folgen eines Herzinfarktes in Ost-Berlin.
Diskussion zu diesem Beitrag
Annelie schrieb am 16:50 Uhr 03.1.2011
Hey das ist ja eine coole Seite, auf der ich hier gelandet bin
Hanni schrieb am 20:09 Uhr 06.12.2010
Wow, das würde ich mir immer wieder reinziehen, ist cool
